Die blitzsaubere E-Zigarette – das Produkt und sein Saubermannimage

Irgendwie hat sie es geschafft, die E-Zigarette. Sie steht überwiegend positiv da und präsentiert sich dabei mit einem wahrlichen Saubermannimage. Doch warum ist die Wahrnehmung der elektrischen Schwester der Tabak-Zigarette eigentlich so verklärt? Es ist bekannt, dass sie trendy ist, dass sie viele Geschmacksrichtungen hat, dampft anstelle zu qualmen. Auch sie birgt gesundheitliche Risiken in sich. Und dennoch ist sie so beliebt, dass manch Dampfer über die E-Zigarette ins Schwärmen gerät. Erfahren Sie heute hier, warum die E-Zigarette so eine reine Weste hat und wie es zu diesem beeindruckenden Image kam.

 

E-Zigarette liegt gegenüber Ersatzprodukten weit vorne

 

Ein großer Grund, warum die E-Zigarette anstelle von Nikotinpflastern und Co. deutlich weiter vorne liegt ist die geschmackliche Auswahl an unterschiedlichen Liquids. Außerdem erklären sogar Psychologen, dass ein ehemaliger Raucher von den klassischen Glimmstängeln besser wegkommt, wenn er die E-Zigarette nutzt. Warum ist das so? Ganz einfach: Die Routine, etwas in der Hand zu halten und daran zu saugen, hat sich der Raucher über Jahre hinweg antrainiert. Diese Routine wieder aus dem Alltag zu verbannen ist extrem schwer. Wer hier zu Liquids ohne Nikotin greift, hat gleichzeitig die Routine im Alltag durch das Dampfen und kann auf eine große Auswahl an unterschiedlichen Geschmacksrichtungen zurückgreifen. Das ist mit Sicherheit ein Aspekt, warum die E-Zigarette so ein hervorragendes Image genießt. Denn sie macht, laut zahlreichen Dampfern, einfach auch Spaß in der Verwendung. Voraussetzung ist, dass ein hochwertiges Produkt erstanden wird, das auch über den entsprechenden Zeitraum hält was es verspricht.

 

E-Zigarette vor allem in Europa der Hit

 

Vom anfänglichen Lifestyle- und Trendprodukt hat sich de E-Zigarette seit ihrer Einführung vor über 10 Jahren auf dem europäischen Markt als fester Bestandteil etabliert. Während in den frühen Anfängen Dampfer noch sehr merkwürdig angesehen wurden, ist die elektrische Variante der Zigarette völlig normal geworden. Die Branche macht im Durchschnitt jährlich über 600 Millionen Euro Umsatz mit der elektrischen Zigarette und den dazu gehörigen Zubehörprodukten. 2014 Lag der Umsatz noch bei 200 Millionen Euro, und das war bereits absolute Spitze. Laut Schätzungen des E-Zigarettenhandels (VdeH) soll es über 3,5 Millionen Dampfer geben. Diese dampfen sowohl regelmäßig als auch gelegentlich. Es wird davon ausgegangen, dass die Mehrheit, fast 91 Prozent, der heutigen Dampfer früher einmal Raucher waren. Doch warum steigen so viele Menschen um? Laut Umfragenauswertungen geben die meisten Befragten an, nämlich 80 Prozent, dass sie nach dem Umstieg das Gefühl hatten, besser atmen zu können. Weiterhin erklären viele, dass sie glauben, dass die E-Zigarette insgesamt weniger schädlich ist, als die Tabak-Zigarette.

 

Langzeitstudien sollen gesundheitliche Auswirkungen eruieren

 

Eine klare Gesundheitsaussage lässt sich bislang nicht treffen, auch wenn viele Dampfer der Meinung sind, die E-Zigarette sei eine weniger schädliche Alternative. Laufende Langzeitstudien sollen herausfinden, wie es damit wirklich bestellt ist. Fakt ist jedoch, wer nach wie vor Nikotin in den Liquids verdampft, bleibt abhängig von Nikotin. Durch den Verdampfungsprozess werden zwar keine Stoffe wie Teer oder andere Verbrennungsprodukte wie beim Rauchen von Tabak an den Dampfer abgegeben, aber welche Auswirkungen die Inhaltsstoffe auf die Gesundheit haben, ist noch nicht ausreichend erforscht. Doch es gibt bereits erste Analysen. Und diese belegen, dass die Menge an giftigen sowie krebserregenden Stoffe im Körper von Dampfern deutlich geringer ausfallen, als bei Tabak-Rauchern. Klar ist allerdings eines: Die E-Zigarette ist ein Teil der Gesellschaft geworden, und diesen Platz wird sie mit Sicherheit so schnell nicht wieder verlieren.