Die E-Zigarette unterliegt einem Wandel – diese Veränderungen gibt es jetzt schon

Die E-Zigarette ist noch nicht lange auf dem Markt. Seit etwas mehr als 10 Jahren. Das ist für ein solches Produkte keine lange Strecke. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie immer wieder einem Wandel unterliegt. Neben technischer Optimierung ist es aber auch die Gesetzgebung, die stetige Änderungen vornimmt. So werden Händler und Hersteller gezwungen, ihre Produkte anzupassen. Eine ganze Welle an Änderungen gab es erst kürzlich. Mit diesem Beitrag möchten wir heute die Verbraucher aufklären, welche Veränderungen die aktuellen E-Zigarettenprodukte beinhalten.

 

Änderungen der Verpackungen von E-Zigaretten und Liquids

 

Die Verpackungen der Produkte werden sich drastisch ändern. Viele Dampfer haben die neuen Verpackungen mit Sicherheit schon in den Händen gehalten. Nach dem neuen Gesetz müssen Warnhinweise zu gesundheitlichen Risiken sowohl auf der Verpackung der E-Zigarette als auch auf den Verpackungen der Liquids abgebildet werden. Dies ist nicht komplett neu. Bislang waren die Vorschriften so ausgelegt, dass die Warnhinweise 30 – 35% der Verpackung einnehmen müssen. Nach dem neuen Gesetz zufolge sollen die Hinweise nun noch deutlicher ersichtlich sein, und müssen 65 Prozent der Verpackung einnehmen. Auf Zigarettenschachteln sind hier neben den Warnhinweisen auch abschreckende Bilder zu sehen. Pflicht ist es nun, dass alle Verpackungen von nikotinhaltigen E-Liquids ebenfalls mit diesen Warnhinweisen bestückt werden. Eine Verpackungsbeilage muss ebenfalls enthalten sein. Hier müssen die Inhaltsstoffe aufgezeigt werden, über diese muss aufgeklärt werden und es muss ebenfalls die Information beinhaltet sein, die vor den gesundheitlichen Folgen des Dampfens warnt.

 

Es ist weniger drin, in den Liquids

 

Und zwar gleich aus zweierlei Sicht. Nikotinhaltige Liquids werden ab sofort nur noch in Fläschchen abgefüllt, welche eine maximale Füllmenge von 10 ml aufweisen. Das bedeutet, dass jede einzelne Liquid-Flasche, welche mit Nikotin angereichert ist, ausschließlich in der 10 ml Größe verkauft werden darf. Hier werden ebenfalls Nikotinbasen integriert. Auch diese Produkte dürfen die Maximalmenge nicht mehr überschreiten. Früher wurden beispielsweise genau diese Nikotinbasen in Flaschen mit bis zu 1 Liter verkauft. Heute werden häufig Nikotin-Shots angeboten. Diese sind in 10 ml Flaschen erhältlich und enthalten meist 20 mg Nikotin pro Milliliter. Diese Shots können dann mit nikotinfreien Liquids vermischt werden. Somit kann jeder seine gewünschte Nikotinstärke nach wie vor selber herstellen. Neben der Reduzierung der Füllmenge bei Liquid-Flaschen gibt es auch eine neue Begrenzung was das Tankvolumen der E-Zigarette angeht. Auch hier wurde per Gesetz abgespeckt. 2 ml darf der Tank noch an Volumen aufweisen. Hier kann der Dampfer nichts weiter dagegen unternehmen, als bei häufigem Gebrauch der E-Zigarette schlicht und ergreifend entsprechend häufig nachzufüllen.

 

Und noch einmal weniger….

 

Auch die Nikotinkonzentration ist reduziert worden. Der maximale Gehalt an Nikotin pro Milliliter darf 20 mg nicht überschreiten. Vor der Gesetzesänderung gab es diese Obergrenze übrigens nicht. Bei fertigen Mischungen lag jedoch der Wert meist auch vor der Änderung nicht über 24 mg pro Milliliter. Lediglich die Nikotinbasen hatten meist mehr Nikotin vorzuweisen. Hier wurden teilweise Werte von 70 mg pro Milllililter erreicht. Eine gute Nachricht gibt es allerdings. Die Aromen werden voraussichtlich nicht geändert, da diese bereits den Vorgaben von Lebensmittelaromen entsprechen mussten. Wer also viel dampft muss künftig mehrere Fläschchen erstehen, um eine ausreichende Menge an Liquid-Vorrat zur Hand zu haben. Das produziert zwar mehr Müll, aber Gesetz ist leider Gesetz. Der Handel und die Hersteller können sich in diesem Punkt leider nicht zur Wehr setzen.